Global Shift & Globalisierung

Die Weltwirtschaft befindet sich im Umbruch, die ökonomischen Kraftzentren verschieben sich von den westlichen Industriestaaten hin zu den aufstrebenden asiatischen Schwellenländern. Gleichzeitig werden Produkte und Dienstleistungen zunehmend in globalen Wertschöpfungsketten hergestellt. Die Globalisierung führt zur Internationalisierung der Forschung und Wissensnetzwerke spannen sich über den gesamten Globus.

 

Economic Shift to Asia

Das Gravitationszentrum der weltweiten Wirtschaft verlagert sich nach Asien. Hohe wirtschaftliche Wachstumsraten, ein dynamisches Bevölkerungswachstum und steigender Wohlstand sind die Gründe. 2030 soll Asien ein größeres BIP aufweisen als Nordamerika und Europa zusammen - Länder wie China, Indien, Indonesien, Thailand und Malaysia werden die Treiber dieses Wachstums sein. Auch liegt der Anteil Asiens an den weltweitten F&E-Ausgaben bereits über 40%.

 

Global Value Chains (GVCs)

Produkte und Dienstleistungen werden zunehmend in einem  weltumspannenden Netzwerk hergestellt. Knapp die Hälfte aller weltweiten Exporte werden bereits in globalen Wertschöpfungsketten abgewickelt. Rund ein Fünftel aller Jobs weltweit basieren auf GVCs – eine Steigerung von über 50 % in weniger als 20  Jahren! Österreich ist besonders intensiv in globale Wertschöpfungsketten eingebunden - 52,3% der Exporte sind Teil von GVCs.

 

Internationale Forschungsnetzwerke

Die Internationalisierung der „knowledgeflows“ schreitet stetig voran: Unternehmen und Forschungseinrichtungen bauen ihre globalen Wissensnetzwerke strategisch auf und aus und investieren ihre Forschungsausgaben dort, wo weltweit die besten Köpfe sind. So investieren etwa 1/4 der forschungsstärksten Unternehmen Europas ihre F&E-Ausgaben außerhalb der EU, insb. in die USA und in Asien. Auch fließen F&E-Investments zunehmend in den Bereich „Software & Services“.

 

 

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